Transformative Psychotherapie: Renaissance der Psychedelika in der Medizin

Mittwoch, 26. Januar 2022 | 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Privatklinik Wyss AG, Münchenbuchsee

Neue Entwicklungen in der Pharmakopsychotherapie

Mittwoch, 27. Oktober 2021 | 15:15 Uhr bis 16:45 Uhr

Zentrum für Psychiatrie Reichenau, Haus 1, Festsaal

Developing pharmahuasca applications for mental health

15th World Congress of Biological Psychiatry 2021

29.06.2021 | 09:30 – 11:00 | Online


Psychedelics - a way out of the box?
Chair Prof. Dr. Erich Seifritz, Universität Zürich
Co-Chair Prof. Dr. Franz Vollenweider, University of Zürich

Speaker 1 - Prof. Dr. Gerhard Gründer, Central Institute of Mental Health, Germany
Efficacy and safety of psilocybin in treatment-resistant depression (the EPIsoDE trial): Background, study design and first results

Speaker 2 - Dr. Dr. Milan Scheidegger, University Hospital of Psychiatry Zurich, Switzerland
Developing pharmahuasca applications for mental health

Speaker 3 - Dr. Oliver Bosch, University Hospital of Psychiatry Zurich, Switzerland
GHB – psychotherapy enhancement project

Speaker 4 - Prof. Dr. Franz Vollenweider, University Hospital of Psychiatry Zurich, Switzerland
Cognitive and emotional mechanisms underlying antidepressant effects of psychedelics

Neue Entwicklungen in der substanzunterstützten Psychotherapie von Depressionen

Kolloquium für Psychotherapie und Psychosomatik, Universitätsspital Zürich

Montag, 17. Mai 2021

Das Kolloquium wird ausschliesslich virtuell durchgeführt - keine Präsenzveranstaltung

Der klinisch-experimentelle Einsatz psychotroper Wirkstoffe zur Behandlung von affektiven Störungen wird seit einigen Jahren wieder vermehrt wissenschaftlich untersucht. In den letzten Jahren berichten zahlreiche klinische Studien zu glutamatergen und serotonergen Substanzen wie Ketamin, Psilocybin und Ayahuasca einen raschen Wirkungseintritt und nachhaltige Effekte im Rahmen von nur wenigen Verabreichungen. Im Gegensatz zu konventionellen Antidepressiva basieren die Wirkmechanismen nicht auf einer längerdauernden pharmakologischen Substitution von Neurotransmittern, sondern zielen als transformationsorientiertes Paradigma auf die rasche Veränderung dysfunktionaler neuronaler Regelkreise ab. In diesem Vortrag wird die adaptogene Wirkung psychedelischer Substanzen aus klinisch-neurowissenschaftlicher Perspektive dargestellt und diskutiert wie diese zur pharmakologischen Augmentation psychotherapeutischer Prozesse beitragen könnten. Die Translation neuester Entwicklungen aus der experimentellen Forschung in die klinische Praxis wird hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Risiken sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen reflektiert.

Neue Entwicklungen in der experimentellen Pharmakopsychotherapie

Freitag, 13. November 2020 | 11:00 - 12:30 Uhr

PUK Zürich: Psychiatrisches Kolloquium HS 2020

Das Kolloquium wird ausschliesslich virtuell durchgeführt - keine Präsenzveranstaltung -
Zoom-Link

Der klinisch-experimentelle Einsatz psychotroper Wirkstoffe zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen, Stress- und Traumafolgestörungen sowie Angststörungen und Depressionen wird seit einigen Jahren wieder vermehrt wissenschaftlich untersucht. In den letzten Jahren berichten zahlreiche klinische Studien zu glutamatergen und serotonergen Substanzen wie Ketamin, MDMA, LSD, Psilocybin und Ayahuasca einen raschen Wirkungseintritt und nachhaltige Effekte im Rahmen von nur wenigen Verabreichungen. Im Gegensatz zu konventionellen Antidepressiva basieren die Wirkmechanismen nicht auf einer längerdauernden pharmakologischen Substitution von Neurotransmittern, sondern zielen als transformationsorientiertes Paradigma auf die rasche Veränderung dysfunktionaler neuronaler Regelkreise ab. In diesem Vortrag wird die adaptogene Wirkung psychedelischer Substanzen aus klinisch-neurowissenschaftlicher Perspektive dargestellt und diskutiert wie diese zur pharmakologischen Augmentation psychotherapeutischer Prozesse beitragen könnten. Die Translation neuester Entwicklungen aus der experimentellen Forschung in die klinische Praxis wird hinsichtlich Möglichkeiten, Grenzen und Risiken sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen reflektiert.

Neue Entwicklungen in der substanzunterstützen Psychotherapie

Donnerstag, 5. November 2020 | 18:00 - 22:30 Uhr

Verleihung der Inger Salling Preise für Psychiatrie 2020

Die Inger Salling Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Luzern. U.a. vergibt die Inger Salling Stiftung alle 2 Jahre Preise für hervorragende Leistungen von klinisch und praktisch Forschenden im Bereich der anthropologischen und psychotherapeutischen Psychiatrie (den Inger Salling Preis für Psychiatrie).

Der Stiftungsrat hat 2019 sieben Personen Preise zugesprochen und eine und eine lobende Anerkennung ausgesprochen. Im Rahmen eines – dieses Jahr online abgehaltenen – Anlasses werden die Ausgezeichneten durch anerkannte Fachpersonen vorgestellt und haben die Möglichkeit ihre Forschungen zu präsentieren.

Therapeutischer Einsatz von Psychedelika - Ein Überblick zum Stand der Forschung und Behandlungsentwicklung und deren Bedeutung für die Suchtmedizin

ARUD Zentrum für Suchtmedizin, Zürich

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Substanzunterstützte Psychotherapie: Renaissance der Psychedelica

Sanatorium Kilchberg, Zürich

Donnerstag, 27. August 2020

Dekonstruktion und Rekonstruktion von Wirklichkeit in veränderten Bewusstseinszuständen

Donnerstag, 6. Februar 2020 | 20:00 - 21:30 Uhr

Öffentliche Abendveranstaltungen - Leitthema: Der Absolutismus der Wirklichkeit

Ort: Restaurant Weisser Wind, Oberdorfstrasse 20, 8001 Zürich, Weggenstube

Die Bewusstseinsforschung mit psychedelischen Substanzen und deren klinisch-experimenteller Einsatz zur Unterstützung psychotherapeutischer Transformationsprozesse erlebt derzeit eine Renaissance. Als epistemologische Werkzeuge bieten Psychedelika interessante Einblicke in die innere Architektur des Bewusstseinsraums.

Phänomenologisch weisen psychedelische Erfahrungen eine Nähe zu ekstatischen oder meditativen Zuständen der Selbstentgrenzung auf, wobei rigide Denk- und Beziehungsmuster flexibilisiert und neu ausgerichtet werden können. Tiefgreifende existenzielle Erfahrungen in veränderten Bewusstseinszuständen können zu einer Relativierung von Wirklichkeitskonstruktionen und damit verbundenen Ängsten beitragen. Andererseits öffnen mystische Erfahrungen auch Erlebnisräume, die einen nachhaltigen Einfluss auf die persönliche Weltanschauung mit sich bringen können.

Es werden Schnittstellen zwischen verschiedenen erkenntnistheoretischen Perspektiven wie der Pharmakologie, Neurowissenschaft, Psychotherapie und Philosophie berührt.

Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit dem entresol durchgeführt. Eintritt: Die Vorträge sind für Mitglieder der GAD und des entresol sowie für Studierende gratis. Nichtmitglieder CHF 20.-

Psychedelic Medicines: A paradigm shift from pharmacological substitution to transformation-based psychiatry

MIND Academy Berlin 2020

Friday, January 31, 2020 |
betahaus Berlin, Rudi-Dutschke-Strasse 23

Clinical evidence shows that psychedelic medicines have the potential to accelerate psychotherapeutic change processes in supportive settings and resolve mental health problems related to anxiety, depression, posttraumatic stress and addictive behaviors. While ketamine and psilocybin have been researched extensively in the past decades, the plant medicine ayahuasca currently stimulates a tremendous public and scientific interest. Beyond its traditional indigenous use in the Amazon, ayahuasca is currently spreading all over the world as an alternative plant medicine in various ritualistic contexts. This rapid dissemination coincides with the observational evidence that ayahuasca facilitates transformative processes with beneficial health outcomes.

In my talk, I will review the adaptogenic effects of psychedelic medicines on body, brain and mind from the perspective of contemporary neuroscience. Next, I will discuss the potential of psychedelics to shift the paradigm from substitution to transformation-based psychotherapy. This novel treatment framework is less focused on specific symptoms and their substitution by means of psychotropic drugs, but rather aims at directly resolving underlying maladaptive processes. Finally, the challenges of intercultural knowledge transfer and future research directions of developing pharmahuasca applications for integrative mental healthcare will be discussed.
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Event in the MIND Academy's Forum Bewusstseinskultur
The Forum Bewusstseinskultur includes events that address a general public. Usually there is no or low requirement for technical terminology. The Forum Bewusstseinskultur strives for connecting science and culture. We seek to establish an evidence-based culture of consciousness. The Forum Bewusstseinskultur integrates first and third person perspectives on consciousness and particularly the psychedelic experience. Click HERE for more information about the MIND Academy and its four different tracks.

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