Modul: Magnetresonanz-Tomographie: Grenzfragen physiologischer Erkenntnis

Kurzbeschreibung:
Die MRT-Bilder v.a. des Gehirns wecken alte Wünsche: anhand physiologischer Beobachtung etwas von unseren Gefühlen, Motivationen, ja vom menschlichen Geist überhaupt zu erfahren. Wir wollen dem Individuellen, Persönlichen einerseits, dem allgemein Menschlichen anderseits auf die Spur kommen. Was genau lässt uns dieser technisch konstruierte Blick sehen, und was bedeutet er für die Medizin?

Lernziele:
1) Sachgemäße Reflexion einer Technik, die inzwischen zu den prägenden Bildgebern unserer westlichen Weltanschauung gehört.
2) Ein Bewusstsein von den Möglichkeiten und Grenzen medizinischer MRT-Diagnostik.
3) Das Sich-Einüben in eine der ältesten Fragen überhaupt: in die nach dem Verhältnis von Leib, Seele und Geist.

Universität und ETH Zürich, montags 13-17 Uhr (2-wöchentliches Seminar), zusammen mit PD Dr. Hartwig Wiedebach:
http://www.vorlesungen.uzh.ch/HS13/suche/sm-50646723.modveranst.html